Im letzten Artikel ging es das elektronische Buchen mit Opentable. Und auch wenn die Argumentationsbilanz durchaus für Opentable ausgefallen ist, bleibt immer noch das Problem der Überbuchung.

 

Warum Gastronomen immer noch Überbuchen – eine kleine Zusammenfassung

Auch mit der modernsten Software bleibt der Gast ein unplanbarer Faktor. Auch mit einem Tool zum elektronischen Buchen kann ein Tisch reserviert werden, an dem später keine Gäste auftauchen. Um den Umsatzeinbußen durch leere Tische entgegenzuwirken überbuchen viele Restaurants. Es werden mehr Tische reserviert als eigentlich verfügbar sind. Zumeist sagen genügend Gäste ab, doch an einigen Abenden muss eine Hand voll Gästen traurig und hungrig das Weite suchen.

 

Nick Kokonas – die Kampfansage gegen Überbuchungen mit Tock

Aber erstmal eine Kampfansage gegen Opentable. Hier muss ich klarstellen, dass der preisgekrönte Gastronom Nick Kokonas es eindeutig auf Opentable abgesehen hat. Schließlich ist das Unternehmen auch der größte Konkurrent seines Konkurrenten Tock.

Kokonas hat bereits 2017 gegen Opentable – vor allem aufgrund der Überbuchungen – gewettert. Außerdem scheute er nicht vor einer lustigen Troll-Aktion gegen den Giganten zurück, mit der er schlussendlich vor Gericht landete.

In näherer Vergangenheit entdeckte Kostas einen „Fehler“ in Opentables Rabattsystem. So behauptet Kostas in einem Blogbeitrag, dass 40% der Restaurants zu viel für den Service von Opentable bezahlen. Auf seiner eigenen Seite stellt er sogar ein Tool zur Verfügung, mit dem Sie überprüfen können, ob sie dazugehören.

 

Wie Tock verhindert, dass Gäste, die gebucht haben, nicht auftauchen

Kostas eigenes Unternehmen arbeitet mit einem recht simplen Prinzip. Der Gast kann sich hier nicht einfach einen Tisch reservieren, sondern ein Ticket buchen. Das Ticket gibt ihm dann das Recht, eine besondere gastronomische Erfahrung zu machen. Ein bestimmtes Menü zu essen, an einer Weinverkostung teilzunehmen etc.

Wo liegt Ihr Vorteil?

Erstmal: Wo liegt ihr Problem ohne Tock. Warum können Sie nicht einfach jedem Gast, der bucht und nicht kommt 150€ in Rechnung stellen? Weil der Gast mit der Buchung noch keinen Kaufvertrag geschlossen hat. Es ist nicht klar, was der Gast essen und trinken will, die Kaufsache als Teil eines   fehlt.

Mit Tock ist das anders. Der Gast kauft mit dem Ticket das Recht auf die Inanspruchnahme einer bestimmten Leistung. Wie das Ticket für eine Bahnfahrt eben. So muss der Gast auch schon vorher bezahlen, was einen starken Anreiz setzt, auch wirklich im Restaurant zu erscheinen.

 

Tock vs. Opentable

Für welche Lösung zur elektronischen Buchung sollten Sie sich entscheiden?

Tocks Ansatz ist innovativ und kann die Zahl der Gäste, die trotz einer Buchung nicht erscheinen, wirklich reduzieren. Das Ticket System macht Einnahmen und Zeiten deutlich besser planbar. Außerdem ist Tock in seiner Preissetzung sehr transparent. Sie können entscheiden, ob Sie einen Prozentsatz der Umsätze durch die Buchung an Tock abgeben oder ob Sie einen monatlich fixen Betrag zahlen.

Zu den Vorteilen von Opentable habe ich bereits einen eigenen Artikel geschrieben.

Letztendlich bleibt nur festzuhalten, dass Opentable und Tock zwei verschiedene Services anbieten. Obwohl Kokonas ordentlich Stimmung gegen Opentable macht und Tock sehr gut funktioniert, ist es nicht für jeden Gastronomen geeignet.

Wollen Sie Erfahrungen anbieten, Tickets für feste Leistungen verkaufen und so nie wieder Überbuchen müssen? Dann werfen Sie einen Blick auf Tock!

In Ihrem Restaurant wollen Sie weiter bei dem klassischen Modell der Tischreservierung bleiben? Á la carte bedienen, statt eine feste Leistung zu verkaufen? Bleiben Sie bei Opentable.

 

 

Teilen Sie auch Ihre Erfahrungen mit Tock, machen Sie Ihre Gäste glücklich und bis zum nächsten Artikel 😊